Chemie, Master of Education

  • Wie können aus einer Handvoll Elementen so viele verschiedenartige Stoffe entstehen?
  • Wie funktionieren die Prozesse des Lebens auf der kleinsten Ebene genau?
  • Wie kann die Speicherung von Energie verbessert werden – ob im Auto oder im Handy?
  • Wie entwickelt man ein neues Medikament?
  • Wie findet man neue Materialien, die Kraftwerksturbinen oder Mikrochips effizienter machen?
Lukas Tillmann

Alltägliche Phänomene wissenschaftlich erklären zu können – das Studienfach Chemie macht es möglich!

– Lukas Tillmann, Bachelorstudent

Steckbrief

Abschluss
Master of Education
Beginn
Winter- und Sommersemester
Dauer
4 Semester
Unterrichtssprache
Deutsch
Zulassung
Zulassungsfrei, Bewerbung bei der Fakultät
Infos zur Einschreibung/Bewerbung für deutsche Bewerber*innen

Infos zur Einschreibung/Bewerbung für deutsche Bewerber*innen

Infos zur Einschreibung/Bewerbung für internationale Bewerber*innen

Infos zur Einschreibung/Bewerbung für internationale Bewerber*innen

Worum geht's?
Dieser Studiengang ist einzigartig, weil ...
die Studierenden sowohl Einblick in aktuelle fachdidaktische Forschungsfragen als auch eine fundierte praktische Ausbildung erhalten.
Er bietet eine Vertiefung in den Bereichen ...
  • Fachdidaktik, z.B. fachdidaktische Grundbegriffe
  • Medien im Chemieunterricht
  • chemische Schulexperimente
  • Lehr-Lern-Prozesse
  • Fachwissenschaft, z.B. technische Chemie
  • Analytische Chemie
  • Biochemie
Zu wem passt's?
Wer diesen Studiengang studieren möchte,
bringt mit:
  • fundiertes chemisches Fachwissen
  • Experimentierfreude
  • soziale Kompetenz
hat Spaß an:
  • Umgang mit Schülern/Schülerinnen
  • Experimentieren
  • Vermitteln von Wissen
kämpft sich durch:
  • die Organisation des Stundenplans für zwei Fächer und Erziehungswissenschaften
Dieser Studiengang ist für Absolvent*innen der folgenden Fächer geeignet
  • Chemie, B.A.(2)
Wer einen Abschluss in diesem Studiengang hat, arbeitet häufig
  • als Lehrende in weiterführenden Schulen
  • in beruflichen Schulen
  • in Hochschulen
  • als Redakteur in Verlagen
  • im Bereich Öffentlichkeitsarbeit
Und sonst?
Ein Praktikum ...

ist verpflichtend. Es wird im 3. Semester absolviert.
Dauer: Kernpraktikum (altes LABG)/Praxissemester (neues LABG), 2 Wochen fachwissenschaftliches Praktikum

Ein Auslandsaufenthalt ... wird empfohlen.
Dauer: vor dem 1. Mastersemester / im Schulpraktikum
Partneruniversitäten
  • TU Dortmund
  • Universität Duisburg-Essen
Wer hilft?
Studienfachberatung

Prof. Katrin Sommer
Gebäude, Raum: NCDF 05/589
Tel.: 0234 / 32-27522
E-Mail:
Webseite Studienfachberatung

Kontakt zu Studierenden

Fachschaft Chemie / Biochemie
Gebäude, Raum: NC 03/34
Tel.: 0234 / 32-25287
E-Mail:
Webseite Fachschaft

Internet

Homepage des Studiengangs

Nick Trapp

Besonders sind die AHA-Momente, in denen man feststellt, dass das, was man gerade gelernt hat, im Millionentonnenmaßstab irgendwo auf der Welt umgesetzt wird.

– Nick Trapp, Bachelorstudent
Elizaveta und Kristin

Elizaveta und Kristin zeigen euch heute den Campus der Ruhr-Universität und stellen euch das Studium der Chemie vor.

– Elizaveta und Kristin
Anna Mensing

Mit dem Studium hat man später recht viele Möglichkeiten.

– Anna Mensing, Bachelor

Andere Studiengänge in diesem Fach

Lukas Tillmann
Lukas Tillmann studiert im 5. Semester Chemie. Sein angestrebter Abschluss ist der Bachelor of Science, 1-Fach.

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

Weil das Fach mich interessierte. Ich hatte noch keine konkrete Berufslaufbahn im Blick.

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Es wird eine sehr breite Wissensbasis geschaffen. Im Bachelor-Studiengang ist aber leider wenig Platz für optionale Kurse, wie zum Beispiel Sprachkurse.

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Alltägliche Phänomene wissenschaftlich erklären zu können, das Gelernte anwenden zu können.

Was war bisher die größte Herausforderung?

Sechs Klausuren in fünf Tagen zu schreiben und  gleichzeitig zehn Stunden täglich im Labor zu stehen.

Was wollen Sie einmal damit werden?

Das wird mir hoffentlich im Masterstudium klar.

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Bringt viel Zeit und vor allem Begeisterung für die Chemie mit, dann klappt es auch mit dem Bachelorstudium!

Nick Trapp
Nick Trapp studiert Chemie im 4. Fachsemester. Sein angestrebter Abschluss ist der Bachelor of Science, 1-Fach.

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

Im Chemieunterricht in der Schule wird die Frage „Warum sind die Dinge so wie sie sind?“ in der Regel nur sehr oberflächlich beantwortet. Das hat mir aber nie gereicht. Ich wollte auf diese Frage eine zufriedenstellende Antwort. Man kann also sagen, dass mich das Interesse an dieser Frage zur Chemie geführt hat. Zugleich sah ich in den vielfältigen Spezialisierungsmöglichkeiten des Chemiestudiums die Möglichkeit, nach der Schule noch ausreichend Zeit zu haben, mich auf einen bestimmten beruflichen Werdegang festzulegen.

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Allzu große Erwartungen hatte ich nicht. Doch ich habe gehofft, Antworten auf das „Warum?“ zu erhalten, viele Menschen kennenzulernen und neue Freunde zu finden. Auch war es mir wichtig, Wissen vermittelt zu bekommen, mit dem ich die Welt ein kleines bisschen besser machen kann. In den Vorlesungen habe ich bereits zum großen Teil die Antworten auf die große Frage des „Warum?“ erhalten, wenngleich ich auch erst im vierten Semester bin. Man lernt wirklich viele Leute kennen, der Studiengang ist mit weniger als 200 Leuten kleiner als Fächer wie Jura, das macht ihn schön überschaubar und gibt der Fakultät ein recht persönliches Feeling. Hier kennt man sich über kurz oder lang.

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Die Auseinandersetzung mit wirklich wissenschaftlichen und grundlegenden Inhalten, die unser aller Leben beeinflussen. Besonders sind die AHA-Momente, in denen man feststellt, dass das, was man gerade gelernt hat, in großen Unternehmen wie Bayer oder Evonik oder im Millionentonnenmaßstab irgendwo auf der Welt umgesetzt wird. Die Praktika, die alle an der Fakultät gemacht werden, gehören auch zu den größten Spaßfaktoren, da man hier das Gelernte aus der Vorlesung anwendet und selber Stoffe synthetisiert.

Was war bisher die größte Herausforderung?

Zum 3. Semester hin wurde das Motivationsloch immer größer, da es gar nicht so leicht ist, das richtige Lernpensum zu finden. Aufgrund der vielen Module und Vorlesungen in jedem Semester ist ein gutes Zeitmanagement das A und O. Ansonsten verliert man schnell den Anschluss an die Vorlesung. Das 4. Semester ist das bisher zeitaufwändigste, aber auch wenn es mehr zu tun gibt als man schafft, fängt es wieder richtig an, Spaß zu machen. Das liegt bei mir am organisch-chemischen Grundpraktikum.

Was wollen Sie einmal damit werden?

Nach dem Master und dem Doktor möchte ich zunächst einige Zeit in der freien Marktwirtschaft in Führungspositionen arbeiten, von Labor- über Abteilungsleiter bis hin zum Leiter eines chemischen Standortes. Ich möchte für das Gelernte und Selbsterforschte eine Anwendung finden, die wirklich nützlich ist. Später kann ich mir vorstellen als Professor wieder an die Universität zurückzukehren und mein Wissen an die nächste Chemiker-Generation weiterzugeben.

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Man darf das Lernpensum und den Anspruch des Studiums nicht unterschätzen. Teamwork, gutes Zeitmanagement, eine große Portion Motivation und kontinuierliches Lernen sollten hier großgeschrieben werden. Man findet sich schnell ohne Freizeit wieder und ist trotzdem unzufrieden, dass man nichts geschafft hat. Kommt in Lerngruppen zusammen und arbeitet die Vorlesungen ab der ersten Woche nach. Helft euch gegenseitig. Bulimielernen ist uncool! Macht euch einen Lernplan. Für jedes Fach lernt man etwas anders. Aber nehmt euch ausreichend Freizeit und setzt Grenzen, da man immer noch mehr lernen kann. Wer nach zwei Jahren Studium im Praktikum steht und sich darüber nur beschweren möchte, der sollte sich fragen, mit welcher Motivation er dieses Fach studiert. Redet mit höheren Semestern, die bereits das hinter sich haben, was euch noch bevorsteht. Und vergesst bitte nie, dass ihr in dieses Studium viel Lebenszeit investieren werdet, also habt Spaß dabei.

Elizaveta und Kristin

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Was war bisher die größte Herausforderung?

Was wollen Sie einmal damit werden?

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Anna Mensing

Wieso haben Sie sich damals für Ihr Studienfach entschieden?

Ich habe ursprünglich Chemie „nur“ auf Lehramt studiert; weil mich das Fach so sehr interessiert hat, habe ich mich dann aber für das Fachstudium entschieden.

An welchen Stellen haben sich die Erwartungen an Ihr Studienfach erfüllt, an welchen nicht?

Durch den Wechsel ergibt sich auf jeden Fall die fachliche Vertiefung, die ich mir im Vorfeld erhofft hatte.

Was macht Ihnen in Ihrem Fach am meisten Spaß?

Laborpraktika, in denen das Gelernte direkt umgesetzt oder angewendet werden kann. Dadurch entwickelt sich ein anderes Verständnis der Dinge, als wenn man sie nur stumpf auswendig lernen würde.

Was war bisher die größte Herausforderung?

Das Grundstudium (1.-4. Semester) erfolgreich zu Ende zu bringen. Das Grundstudium wird mehr oder weniger durch das organisch-chemische Grundpraktikum abgeschlossen, dass zeitlich und mental eine recht große Herausforderung bietet.

Was wollen Sie einmal damit werden?

Ich habe noch kein genaues Berufsziel; ursprünglich wollte ich ja mal Lehrerin werden. Mit dem Studium hat man später aber mal recht viele Möglichkeiten.

Welche Tipps geben Sie den Leuten, die auch überlegen, Ihr Fach zu studieren?

Die ersten Semester (Mathe, Physik) nicht auf die leichte Schulter nehmen!